Umzug & Einleben

Ankommen & Eingewöhnung

January 11, 2018
Gabi Hegan

So verwendest du Schecks in den USA

Während Schecks in Europa kaum noch als Zahlungsmittel Verwendung finden, ist die Bezahlung mit den sogenannten „personal checks“ in den USA noch Gang und Gäbe. Ob Miete, Stromrechnung oder die Schulgebühr – die Amerikaner schreiben so viele Schecks wie kein anderes Land. Hier zeigen wir dir, worauf du achten muss, wenn du Schecks ausstellst oder erhältst.

Wenn du ein Bankkonto in den USA eröffnest, wirst du meist automatisch gefragt, ob du Schecks von der Bank haben möchtest.

Einige Banken bieten die erste Box gratis an, andere Banken verlangen jedoch eine Gebühr, die meist zwischen 25 US-Dollar und 40 US-Dollar liegt, je nach Bank und Stückzahl. In manchen Fällen kannst du deine Schecks auch noch personalisieren. In jedem Fall muss eine aktuelle Adresse angegeben sein. Daher solltest du deine Schecks erst bestellen, wenn du einen festen Wohnsitz hast.

Wie füllt man einen amerikanischen Scheck aus?

1. Datum: Hier gibt es verschiedene Schreibweisen, zum Beispiel 5-1-2017 oder 5/1/17 oder auch May 1, 2017, aber es gilt wie überall in den USA, zuerst den Monat zu nennen.

2. Name: Name des Empfängers. Dieser kann entweder eine Person oder eine Firma sein (etwa Walmart, Verizon etc.).

3. Betrag: Hier gibt es in der Regel zwei Schreibweisen. Entweder du schreibst du die Centbeträge hinter den Punkt, etwa 235.50 (das sind als 235 US-Dollar und 50 Cent), oder du schreibst den Centbetrag klein und setzt dahinter einen Schrägstrich, neben den du „100“ schreibst. Das bedeutet so viel wie „0 Cent von 100”. In dem genanten Beispiel würdest du also, „50/100“ schreiben.

4. Ausgeschriebener Betrag: Aus Sicherheitsgründen muss der Betrag zudem ausgeschrieben werden. Auch hier wird oft 00/100 geschrieben. Oftmals wird hinter kurzen Beträgen auch ein langer Strich („———“) gemacht, sodass keine weiteren Zahlen hinzugefügt werden können. Dies muss aber nicht gemacht werden.

5. Die Zeile„For“: Auf diese Zeile schreibst du, wofür die Zahlung erfolgt, etwa „Rent“ oder „Phone bill“ oder auch eine Kunden- oder Rechnungsnummer („account number“ oder „invoice number“). Die Zeile kann jedoch auch leer bleiben.

6. Unterschrift: Die Unterschrift darf nicht vergessen werden; ohne Unterschrift ist der Scheck ungültig.

Was mache ich, wenn ich einen Scheck erhalte?

Inzwischen zahlen die meisten Arbeitgeber Gehälter via Banküberweisung aus („direct deposit“), aber bei kleinen Firmen und Projektarbeiten bekommt man doch durchaus noch Schecks. Auch von Privatpersonen werden häufig noch Schecks benutzt.

Um den Betrag auf dein Konto einzahlen zu können, musst du zuerst auf der Rückseite des Schecks unterschreiben. Dort gibt es meist auf der linken Seite eine Zeile mit der Überschrift „Endorse Here“. Du kannst den Betrag entweder auf dein Konto einzahlen oder dir das Geld direkt bar auszahlen lassen.

Für eine Barauszahlung („to cash a check“) verlangen viele Banken einen Ausweis und bei manchen Banken ist eine Barauszahlung nur möglich, wenn man ein Konto bei der entsprechenden Bank hat.

Die meisten Banken bieten mittlerweile auch Apps an, über die neben weiteren Bankgeschäften auch Schecks bis zu einer bestimmten Höhe eingelöst werden können.

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